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Stiftung aktuell

Archiv 2010

 

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Nachgefragt: Sicherungssystem oder Solidarität?

In Deutschland sorgen die sogenannten Tafeln – in Radevormwald der Mittagstisch – dafür, dass Bedürftige kostenlos etwas zu Essen bekommen. Daran gibt es von der einen oder anderen Seite schon mal Kritik: Ob jemand hungere, könne ja wohl nicht davon abhängen, ob zufällig ein Mittagstisch am Ort ist. Es sei doch Aufgabe des Staates, größte Not zu lindern und dies eben staatlich zu garantieren. Wie sehen Sie das?

Erich R. Unkrig: Ein Stück weit brauchen wir die staatliche Solidarität, aber nicht nur. Was würde passieren, würde es den Mittagstisch nicht mehr geben? Ich befürchte, es würde eine Lücke in Radevormwald bleiben. Aber es wie mit so vielem, was wir im Laufe der Zeit als selbstverständlich empfinden: es fällt uns erst auf, wenn es fehlt!

Man könnte auch sagen, jemand (wer auch immer) hat sich so bequem einer elementaren, sozialen Aufgabe entledigt?

Erich R. Unkrig: Ich würde das nicht so sagen. Solidarität und Verantwortung für unsere Mitmenschen sollten wir allein nicht auf die Politik, den Staat, die Kirchen oder wen auch immer delegieren. Das können wir allein deshalb nicht, weil die sozialen Sicherungssysteme und Institutionen ja schon heute damit überfordert sind, Hilfe so zu leisten, wie es der Radevormwalder Mittagstisch ganz selbstlos und unbürokratisch macht. Sie können es einfach nicht!

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Ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet

Ein erfreuliches Thema stand beim Sommerfest der Stiftung auf der Tagesordnung: die formelle Würdigung ehrenamtlich engagierter Mitarbeiterinnen. > Mehr

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Ist regionale Solidarität nicht „sexy”?

„Armut ist auf den ersten Blick oft kaum zu erkennen. Zumal volle Supermarktregale und Einkaufstüten ein Bild des Wohlstands vermitteln. Wir dürfen uns davon aber nicht täuschen lassen, wie die steigende Zahl der Menschen zeigt, die auf die Unterstützung durch den Radevormwalder Mittagstisch angewiesen sind.” so die einhellige Meinung einer Arbeitsgruppe aus Vorstand und Kuratorium, die sich am Samstag, den 03. Juli 2010 auf dem Radevormwalder Hahnenberg zum Ideenaustausch zusammensetzte. > Mehr

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Rückblick auf ein erfolgreiches 2009

Dass 13 keine Unglückzahl ist, wurde auf der Jahreshauptversammlung der Stiftung Radevormwalder Mittagstisch am 13. Februar 2010 deutlich. Vorstand und Kuratorium konnten auf ein Jahr erfolgreicher Arbeit für die bedürftigen Menschen in der Region zurückblicken. > Mehr

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100 & 6.000 – ein Zahlenkombination mit toller Wirkung

Das 100jährige Firmenjubiläum der Robert Wagner Schloss- und Waggonbeschlägefabrik aus Radevormwald war der Anlass, die Stiftung Radevormwalder Mittagstisch im Februar mit einer Zustiftung von € 6.000 zu unterstützen. „Wir wünschen Ihnen und Ihren freiwilligen Helfern bei Ihrer Arbeit viel Freude und die Ausdauer, die nötig sein wird, die möglicherweise zunehmende Arbeit auf diesem mildtätigen Gebiet zu leisten.” so der Geschäftsführer Reinhold Wagner. Neben dem Ausdruck des tief empfundenen Dankes für diese Großzügigkeit sagte der für Öffentlichkeitsarbeit und CSR (corporate social responsibility) in der Stiftung verantwortliche Vorstand Erich R. Unkrig: „Gerade solche Zustiftungen mit ihrer eindeutigen Bindung an unseren Auftrag und die Ziele leisten einen wichtigen Beitrag dazu, die Arbeit für die Bedürftigen in unserer Region langfristig zu sichern.”

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Ansturm auf den Benefiz-Trödelmarkt im Wartburghaus

15 Mitstreiterinnen und Mitstreiter engagierten sich 10. März 2010 wieder für die gute Sache. Auch mithelfende Angehörige waren vor Ort. Sie alle stellen sich immer wieder gerne in den Dienst der guten Sache bei dieser Mammutveranstaltung. Über Stunden waren immer mindestens 70 Personen gleichzeitig im Saal. > Mehr

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Eine Begegnung besonderer Art

Sie kennen das vielleicht, wenn Sie viel beruflich unterwegs sind: am Vorabend wichtiger Termine kommt man spät im Hotel an – jetzt noch ein schnelles Glas Bier in der Lobby und dann ins Bett.

 

So auch an einem Abend im März. Man kennt sich nicht, sitzt nebeneinander am Tresen und kommt beiläufig ins Gespräch „über Gott und die Welt”: Was machen Sie so? Wie geht das Geschäft? usw. Und irgendwann waren wir bei Themen, die uns sonst noch beschäftigen. „Ach, `ne Stiftung? Lohnt sich der Aufwand für Sie denn, was springt dabei heraus? ” Ich erzähle ihm davon, was wir machen, dass alle unentgeltlich arbeiten, von den tollen Momenten und von denen, an denen es auch mal „Knüppel zwischen die Beine” gibt. Er hört zu, fragt da und dort mal nach.

 

Und dann sind wir wieder bei anderen Themen. Die Bedienung kommt und wir zahlen unsere ein, zwei Glas Bier. Er steht auf, schaut auf sein Wechselgeld, dann prüfend mich an und legt einen Zwanziger auf den Tresen. „Das ist für die Stiftung – es scheint ja doch noch andere zu geben als die, von denen man ab und zu in der Zeitung liest. Ciao! ”

 

Von dieser Stelle aus: wenn Sie das lesen, unbekannter Spender, herzlichen Dank! Es war für mich eine Begegnung der besonderen Art!

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Wussten Sie schon? 2010: Europäisches Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung

Die EU hat 2010 zum „Europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung” erklärt. Mit den Aktivitäten und Zielen sollen folgende Ziele und Prinzipien verfolgt werden. > Mehr

 

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