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Benefiz-Flohmarkt 2011 – die unendlich erfolgreiche Geschichte
Der Radevormwalder Mittagstisch rief und über ein halbes Tausend Bürgerinnen und Bürger strömten zum Wartburghaus, als am Samstag (19.02.2011) der traditionelle Flohmarkt – ohne gewerbliche Anbieter – stattfand. Im Dienst der guten Sache boten ehrenamtliche Helfer gespendete Sachen an, die reißenden Absatz fanden.
So fand Hildegard M. aus Hückeswagen das lange gesuchte Milchkännchen zu einem Service ihrer Großmutter und konnte es nach einigem freundliche Feilschen für 15 € erwerben. Fast vier Jahre hatte sie danach immer wieder vergeblich im Internet und auf professionellen Flohmärkten gesucht, war aber nie fündig geworden. Oder Frauke S. aus Radevormwald, die ihr Lieblingskinderbuch für 1 € für ihre Tochter erstehen konnte. Ich bin im nächsten Jahr wieder dabei so das Fazit der beiden erfolgreichen Finder.
Neben einem großen Angebot an Liebenswertem, Kitsch und Praktischem aller Art oder auch Kuriositäten wie einem ausgestopften Wellensittich oder einem Herrengehrock aus Tweed bot das Team des Radevormwalder Mittagstisch zu Mittag Grünkohl mit Pinkel an. Das deftige norddeutsche Essen, das sich auch im Bergischen großer Beliebtheit erfreut, war schnell ausverkauft. Die Kaffeetafel mit selbstgebackenem Kuchen und den beliebten bergischen Waffeln rundete die kulinarischen Genüsse ab, so dass jede und jeder auf seine Kosten kam und niemand hungrig nach Hause gehen musste.
Der Benefiz-Flohmarkt, die unendlich erfolgreiche Geschichte, bei der alle profitieren. Und vor allem die, die es besonders brauchen: die bedürftigen Menschen in Radevormwald und Umgebung.
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